Schleif- und Entgratplätze in der Metallbearbeitung – hier fällt trockener, häufig funkenbehafteter Metallstaub unmittelbar im Griffbereich des Mitarbeiters an.
Schweiß- und Schneidarbeitsplätze – der thermisch aufsteigende Schweißrauch erreicht ohne gezielte Erfassung direkt den Atembereich.
Trenn- und Sägestationen – kurze, intensive Emissionsspitzen mit grobem Spananteil und lungengängigem Feinstaub.
Handschleifbereiche in der Oberflächenbearbeitung – wechselnde Positionen am Werkstück verlangen eine mitgeführte oder flächig wirkende Erfassung.
Trennen und Sägen von Stein und Beton – beim Zuschnitt sowie bei Verschalungsarbeiten entsteht mineralischer Staub, der direkt an der Trennstelle erfasst werden sollte.
Werkzeugmaschinen mit Kühlschmierstoffeinsatz – beim Drehen, Fräsen und Schleifen entsteht Öl- und Emulsionsnebel im Maschinenraum.
Strahl- und Poliervorgänge – feine Strahlmittel- und Polierstäube verteilen sich ohne Absaugung rasch in der gesamten Halle.
Löt- und Klebearbeitsplätze – Dämpfe und Aerosole treten in kleinen Mengen aus, dafür sehr dicht am Kopf des Beschäftigten.
Reinigungs- und Instandhaltungszonen – abgelagerte Stäube dürfen aus Gefahrstoffgründen nicht einfach ausgeblasen werden; eine Absaugung mit geeignetem Aufsatz übernimmt die sichere Entfernung.
Wechselnde Montagearbeitsplätze in Hallen – hier muss die Absaugung am Arbeitsplatz beweglich bleiben und der Montagefolge nachgeführt werden.
Für jeden dieser Bereiche unterscheidet sich die passende Technik – die Details dazu finden Sie in den folgenden Abschnitten.